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CBD oder THC: Was sind die Unterschiede?

CBD oder THC: Was sind die Unterschiede?

Man verwechselt sie oft, dabei sind CBD und THC zwei sehr unterschiedliche Moleküle. Beide sind Cannabinoide aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.), doch ihre Wirkung auf den Körper und ihr rechtlicher Status haben nichts gemeinsam. Das eine gilt als Betäubungsmittel, das andere ist eine legale, für Entspannung geschätzte Verbindung. Hier steht sachlich, was sie wirklich unterscheidet.

Zwei Cannabinoide, eine Pflanze

Hanf enthält über hundert Cannabinoide. Die beiden bekanntesten sind CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol). Sie stammen von derselben Pflanze und besitzen eine ähnliche chemische Formel, wirken aber nicht auf dieselbe Weise mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers zusammen. THC bindet stark an die CB1-Rezeptoren im Gehirn, was seine berauschende Wirkung erklärt; CBD hingegen hat eine sehr geringe Affinität zu diesen Rezeptoren und löst keinen Rausch aus. Genau dieser Wirkungsunterschied auf molekularer Ebene begründet alle weiteren Unterscheidungen – die sinnlichen wie die rechtlichen. Ein gemeinsamer botanischer Ursprung bedeutet also kein gleiches Verhalten im Körper. Die Grundlagen erklärt unser Ratgeber was ist CBD.

Der entscheidende Unterschied: die psychotrope Wirkung

Das ist DER wesentliche Unterschied zwischen beiden Molekülen und derjenige, der ihren rechtlichen Status bestimmt. THC ist psychotrop: Indem es sich an die CB1-Rezeptoren im Gehirn bindet, ruft es den „High“-Effekt hervor, verändert Wahrnehmung, Stimmung und Aufmerksamkeit und kann zu Abhängigkeit führen. Umgekehrt ist CBD nicht psychotrop: Es macht nicht high, verändert den Bewusstseinszustand nicht und beeinträchtigt die Wachsamkeit nicht in gleicher Weise. Deshalb wird THC als Betäubungsmittel reguliert, CBD dagegen nicht. CBD wird für ein einfaches Gefühl der Entspannung geschätzt, bei klarem Kopf. Dieser Wesensunterschied – berauschend gegenüber nicht berauschend – ist der Schlüssel dafür, warum diese beiden eng verwandten Cannabinoide vom Gesetz wie von den Konsumenten entgegengesetzt behandelt werden.

Der rechtliche Unterschied

In Frankreich und in der Europäischen Union ist THC oberhalb eines sehr niedrigen Schwellenwerts verboten, während CBD legal ist. In Frankreich erlaubt der Erlass vom 30. Dezember 2021 den Anbau, die Einfuhr und den Verkauf von Hanf, dessen THC-Gehalt 0,3 % nicht überschreitet. Auf europäischer Ebene hat das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) namens „Kanavape“, Rechtssache C-663/18 vom 19. November 2020, entschieden, dass ein Mitgliedstaat den Verkauf von CBD, das in einem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig hergestellt wurde, nicht verbieten darf – im Namen des freien Warenverkehrs. Zudem fällt extrahiertes CBD unter die Verordnung (EU) 2015/2283 „Novel Food“, die neuartige Lebensmittel in der Union regelt. Alle unsere Produkte halten den Schwellenwert von 0,3 % THC ein und sind im Labor getestet. Mehr Details unter Legalität und Lieferung von CBD.

Speicheltests und Autofahren

Im Straßenverkehr suchen die bei Kontrollen verwendeten Speicheltests nach THC, nicht nach CBD. Theoretisch bleibt der Konsum eines CBD-Produkts mit legalen THC-Spuren (bis zu 0,3 %) weit von den Konzentrationen entfernt, die ein Freizeitkonsum von Cannabis erreicht. Dennoch weist ein Test das Vorhandensein von THC nach, nicht dessen Herkunft oder die konsumierte Menge: Ein hoher Konsum von Produkten mit diesen Spuren könnte grundsätzlich ein Ergebnis beeinflussen. Es geht hier nicht darum, einen Rat über einen einfachen Grundsatz hinaus zu geben: Vorsicht bleibt geboten, bevor man sich ans Steuer setzt. Diese sachliche Feststellung sollte man kennen, denn sie stellt erneut den Status von THC – dem bei Kontrollen gesuchten Molekül – dem von CBD gegenüber, nach dem als solchem nicht gesucht wird.

Warum CBD wählen?

CBD erlaubt es, die aromatischen Qualitäten des Hanfs und einen Moment der Entspannung zu genießen, ohne die berauschende Wirkung und die rechtlichen Risiken des THC, und völlig legal, sofern der Schwellenwert von 0,3 % eingehalten wird. Wo THC einem strengen strafrechtlichen Rahmen und einer unkontrollierten psychotropen Wirkung aussetzt, bewegt sich CBD in einem Register von erwachsenem, legalem und rückverfolgbarem Wohlbefinden. Genau diese Kombination – Entspannung ohne Rausch und Legalität – macht es zu einer geschätzten Alternative, um sanft abzuschalten, ohne die mit THC verbundenen Nachteile. Entdecke unsere CBD-Blüten und unsere Harze & Hash, oder lass dich von unseren Bestsellern leiten.

FAQ – CBD und THC

Macht CBD high?

Nein. CBD ist nicht psychotrop: Anders als THC bindet es nicht stark an die CB1-Rezeptoren im Gehirn und ruft keinen High-Effekt hervor.

Enthält CBD THC?

Unsere Produkte enthalten weniger als 0,3 % THC, gemäß der französischen und europäischen Regelung – eine winzige Spur, ohne psychotrope Wirkung.

Wird CBD bei einem Speicheltest nachgewiesen?

Verkehrstests suchen nach THC, nicht nach CBD. Ein hoher Konsum von Produkten mit THC-Spuren kann ein Testergebnis theoretisch beeinflussen: Vorsicht bleibt vor dem Fahren geboten.

Macht CBD abhängig?

Nein, im Gegensatz zu THC, das als Betäubungsmittel eingestuft ist. Der Zusammenhang zwischen CBD und Cannabiskonsum ist zudem Gegenstand von Forschung, ohne dass daraus ein Versprechen abgeleitet werden könnte.

Wohlfühlprodukt, das Erwachsenen vorbehalten ist. Dieser Artikel ist informativ und stellt keine medizinische Beratung dar.